Alles geht, nichts muss: Das wird der Frühling 2016.

Das haben die Modeschauen in Mailand, Paris, New York oder London für den Frühling 2016 gezeigt. Unter dem Motto «Alles geht, nichts muss». Es werden Stile und Strömungen, Farben und Formen, Muster und Materialien nach Lust und Laune durcheinander geworfen. Auch Kulturen, Kunst, Architektur, Fotografie und Styletrends haben einen starken Einfluss auf die Inspiration der Designer. Auf umfassende Trends wollen sich die Designer im Frühjahr 2016 nur ungern festlegen, da Trends kommen und gehen. Manchmal halten sie sich hartnäckig. Wie zum Beispiel die Mini-Rücksäcke. Die waren schon diesen Winter 2015 bei Moschino ein Hit. Und sie werden auch im Frühling 2016 bei Moschino (Bildquelle Harpers Bazaar) eine wichtige Rolle einnehmen.

Noch ein weiter Trend aus den 70er-Jahren, der schon einmal in den Nineties recycelt wurde: Kettengürtel sind (wieder einmal) zurück. Sie dienen als Schmuckstück und haben praktische Funktion.

Der heisseste Mix des Sommers heisst «Color Blocking» (Quelle www.glamour.de) und kehrt diesen Sommer auch zurück. Das Kombinieren knallbunter Farbflächen wurde noch nie so exzessiv von den Designern betrieben wie in ihren aktuellen Kollektionen. Gucci, Etro, Sportmax, Diane von Furstenberg und Jil Sander sind die Vorreiter des Colour-Blocking-Trends und zeigten mit ihren Laufsteg-Looks, wie es geht.

Luisa Cerano zum Beispiel reflektiert ein individuelles Verständnis von Feminität, Sportivität und Tragbarkeit. Auch durch den hohen Anspruch an Design und Qualität. Es fliesst eine klare Schnittführung, ein ungewöhnlicher Umgang mit Volumen und glänzenden Materialien (Pailletten) in die neue Frühlingskollektion 2016 ein. Dabei spielen die Trendfarben «Rose Quartz» oder «Orange» auch eine grosse Rolle.

Über den Autor:

Nadja Fuchs
Nadja Fuchs ist Stil-Ikone und Inhaberin der boutique nove in Brunnen SZ.

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